Der Beitrag »Heute
ist ein schöner Tag« entstand im Rahmen der Ausstellung »Science
Fiction« auf Einladung der Künstler Dellbrügge
und de Moll für »Wild
Cards«, ein Depot für Zukunftsentwürfe« das
aus einer Kooperation mit 20 Wissenschaftlern
und Künstlern entstand.
Das Interview mit der Erwerbslosen Anne Eberle auf der Wild
Card des bueros für integrative
kunst führten Jörg
Amonat und Stefan Krüskemper.
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buero für
integrative kunst: Anne, du
bist erwerbslos und arbeitest in gewerkschaftlichen Erwerbsloseninitiativen
mit. Sind die Erwerbslosen die heutige »Avantgarde der Arbeit«,
da sie vorleben, was vielen Menschen noch bevorsteht oder träumen
die meisten immer noch in Wirtschaftswunderbildern des normalen
Arbeitsverhältnisses?
Anne Eberle: Ich
finde den Begriff Avantgarde nicht treffend. Wir sind in vielen
Dingen des Lebens sicher VorreiterInnen, denn wir müssen über
ein anderes Leben nachdenken und uns überlegen, wie wir
die Zeit für
uns nutzen. Wir unterliegen nicht mehr den Verwertungsbedingungen
des Kapitals oder mit anderen Worten, unsere lebendige Arbeit
wurde freigesetzt ...
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Kontext
2005 Gruppenausstellung »WildCards/Science Fiction«,
Miraikan Museum, Tokyo
Weitere Gruppenausstellungen des Beitrags:
2005 »WildCards/Science
Fiction«, Technische Universität Eindhoven; 2005 »WildCards/Science
Fiction«, Deutsches Museum, München; 2004 »WildCards/Science
Fiction«, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden; 2004 »WildCards/Science
Fiction«, Nobel Museum, Stockholm; 2003 »WildCards/Science
Fiction«, Sprengel Museum, Hannover; 2003 »WildCards/Science
Fiction«, ZKM, Karlsruhe; 2003 »WildCards/Science
Fiction«, Forschungszentrum caesar, Bonn
Autoren
buero für
integrative kunst - Jörg Amonat, Stefan Krüskemper
Bestandteile
Acrylglas auf Holzrahmen, C-Print 200 cm x 90 cm, Kunststoffgriff
und Titelschild
Publikation
Der Beitrag ist erschienen im mehrsprachigen booklet »WildCards« als
Teil der Ausstellung »Science Fiction«.
Links
Interview
www.arbeit-ueber-arbeit.de
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