»Das
buero für integrative kunst initiierte in Zusammenarbeit
mit Leipziger Bürger/innen ein gemeinsames Projekt zum Thema
Arbeit. Die aus diesem Prozess hervorgegangene ›Gesellschaft
für erweiterte Tätigkeitsformen‹ bot Wünschen
und Sehnsüchten nach alternativen Arbeitsmodellen eine Plattform.
Als Fokus der Auseinandersetzung diente dabei
die Stadt Leipzig, in welcher der Wandel von Arbeit im ehemaligen
Industrieviertel Plagwitz besonders prägnant hervortritt. In einem Workshop
wurden szenische Ideen, wie das Arbeiten von Morgen aussehen
könnte, gemeinsam erdacht und anschließend von den
Teilnehmer/innen in alltäglichen Situationen im öffentlichen
und privaten Räumen erprobt. In den Spielszenen entstanden
Utopien en miniature über neue Formen der Zusammenarbeit
und des Umgangs miteinander.
Die ›Gesellschaft für
erweiterte Tätigkeitsformen‹ bietet die erarbeiteten
Situationen als Dienstleistung über die Zeitdauer der Ausstellung
in Leipzig, Berlin und Erfurt an.«
Vera Lauf (Kuratorin) |
Kontext
2007 Gruppenausstellung »mitArbeit.
Lebensrhythmen im Wandel«, Schaubühne Lindenfels
- Westflügel,
Leipzig
Autoren
buero für integrative kunst - Jörg Amonat, Stefan Krüskemper.
Die Workshopergebnisse entstanden in Zusammenarbeit mit Cathérine
Stefanski, Heiko Klandt und Jonas Klinkenberg.
Bestandteile
Workshop, Aktionen im öffentlichen Raum Leipzigs, Video
Publikation
Arbeit und Rhythmus, Hrsg: Inge Baxmann, Sebastian Gröschel,
Melanie Gruß, Vera Lauf, Wilhelm Fink Verlag, München,
2009. ISBN: 978-3-7705-4766-1
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