Citizen Art Days (Pilot)
Projekt, 19.
– 26. Februar 2012, Öffentliche
Räume und Freies
Museum Berlin, Potsdamer Str. 91, 10785 Berlin
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Eingeladen
sind Künstler und Stadtakteure zusammen
mit interessierten Bürgern mittels künstlerischer
Strategien öffentliche Räume in Berlin zu
untersuchen.
Der öffentliche Raum ist der Ort des Miteinander-Seins,
der Ort an dem soziale Kommunikation und Demokratie
im Konkreten stattfinden. Dem steht heute gerade in
Berlin eine zunehmende Abschottung von Lebenswelten
und das Auseinanderdriften der Milieus gegenüber.
Die Citizen Art Days sind von der Überzeugung
getragen, dass Kunstprojekte, die in der Zusammenarbeit
von Bürgern, Künstlern und städtischen
Akteuren verwirklicht werden, ein geeigneter Ansatz
sind, diese Entwicklungen kreativ und nach selbstentwickelten
Maßstäben zu gestalten.
Die Projekte der ersten Citizen Art Days setzten sich
integrativ mit der zunehmenden Segregation der gesellschaftlichen
Räume und damit die Erosion des Öffentlichen
als Ort sozialer Kommunikation und Vollzug demokratischer
Prozesse auseinander. |
Citizen
Art Days ist von der Künstlergruppe Parallele Welten
(Stefan Krüskemper, María Linares, Kerstin
Polzin) initiiert und kuratiert und durch die Bundeszentrale
für politische Bildung/bpb gefördert.
Die Gruppe Parallele Welten
entwickelt Projektformate unter Einbeziehung von externen
Projektpartnern. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung
und partizipative Ausformung ideeller (Kunst-)Räume,
die allen Beteiligten erweiterte Möglichkeiten der
Erprobung und Gestaltung bietet.
Programm und Anmeldung unter:
www.citizenartdays.de
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Kunst bist Du!
Führung, 08.02.2012
um 12.00 Uhr, Zürich-Schule,
Wederstraße 49, 12347 Berlin-Neukölln
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Führung und
Vortrag über die Kunst am Bau an der Zürich
Schule. Geschlossene Gruppe. |
Künstlerische Aktionsform:
Grundeinkommen
Vortrag von Enno Schmidt,
Diskussion, Freitag,
4. November 2011 um 19 Uhr, Projektraum des Deutschen
Künstlerbund, Rosenthaler Str. 11, Berlin-Mitte
Workshop mit Enno Schmidt,
Samstag, 5. November 2011 von 11.00 – 15.00 Uhr,
General Public, Schönhauser Allee 167c, 10435 Berlin
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Unsere
Arbeits - Gesellschaft befindet sich in einem Umbruch,
dem sich niemand entziehen kann. Dies betrifft die künstlerische
Arbeit und das Betriebssystem Kunst wie alle anderen.
Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, dessen
einflussreichster künstlerischer Protagonist Enno
Schmidt ist, führt in Wandlungsprozesse festgefahrener
Vorstellungen, ist ein Kulturimpuls auf breiter Ebene
und die innovative Entsprechung zu den Umbrüchen.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Idee eines Grundeinkommens
aus Sicht der Kunst und Künstler beleuchten und
diskutieren.
Der Workshop möchte Fragestellungen zu Kunst und
Grundeinkommen näher beleuchten und erarbeiten:
Was hat Grundeinkommen mit Kunst zu tun? Gibt es bereits
künstlerische Formen, die die Idee des Grundeinkommens
in sich tragen? Wie kann die Kunst auf das Grundeinkommen
reagieren? Verändert sich die Bedeutung der Kunst
in einer Gesellschaft mit Grundeinkommen? |
Die
Veranstaltungen werden vom Jour Fixe Kunst/Arbeit/Einkommen
initiiert:
Stefan Krüskemper,
Michaela Nasoetion, Beatrix Opolka, Heidi Sill, Anita
Stöhr Weber, Christiane ten Hoevel,
Thomas Weber.
Organisation in Kooperation
mit dem Deutschen Künstlerbund und General Public.
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Bewussteinssprung und Künstlerrolle
Performative Aufstellung,
15. Oktober 2011, im
Rahmen des Symposiums »Mit Kunst die
Welt verändern!?« des
Fachbereich Kulturwissenschaften, Alanus Hochschule
für
Kunst und Gesellschaft, 53347 Bonn/Alfter
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Die Berliner Forschungsgruppe
von Stefan Krüskemper & Kerstin Polzin untersucht
performativ Fragestellungen zu Kunst und öffentlichem
Raum. |
Gütesiegel Ideelle
Räume an Wohnprojekte der Experimentdays 11
vergeben
Experimentcity camp,
25. September 2011, Radialsystem V, Holzmarktstr.
33, 10243 Berlin
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Unter
die künstlerische Lupe genommen wurden die Wohnprojekte
der Experimentdays 11. In einer öffentlichen Jurierung
wurde den Projekten Generationsübergreifendes
Wohnprojekt Eberswalde, Lauter Leben eG, Modellprojekt
Möckernkiez, sowie der Zusammenarbeiter GmbH (Spreefeld
Berlin) das neugeschaffene Gütesiegel Ideelle
Räume vergeben.
Mit dem Diskurs um das Gütesiegel Ideelle Räume
und dem kollektiven Prozess des Evaluierens schufen
die Künstler der Gruppe »Parallele Welten« (Stefan
Krüskemper, María Linares, Kerstin Polzin)
einen Freiraum an der Schnittstelle unterschiedlichster
Lebenswelten für Austausch und Begegnung. Mit
dem Gütesiegel Ideelle Räume werden die eigenständigen
Qualitäten der Projekte und ihre jeweils besondere
Form des Gelingens gewürdigt.
Die Künstler evaluierten zusammen mit den Besuchern
der Experimentdays 11 und eingeladenen Spezialisten
die Kriterien für ein gelungenes Projekt. Die
Evaluationen der Besucher wurden gesammelt und in eine
Karte in Form eines Meinungs-Mapping übertragen.
In einer öffentlichen und diskursiven Jurierung
am 24. September im Radialsystem V wurden vier Wohnprojekte
mit dem neuen Gütesiegel ausgezeichnet. Zur Diskussion
mit »Parallele Welten« eingeladen waren
Michael LaFond, Robin Mehra, Herwig Nachtschatt, Christiane
ten Hoevel und Juliane Wedell. Hervorgehoben wurden
das demokratische Potential, die ökonomische Nachhaltigkeit,
die Verpflichtung zur Ökologie und der kreative
Kern der Projekte, die die Mitgestaltung unterschiedlicher
Menschen ermöglichen.
Die Vergabe des Gütesiegel Ideelle Räume
fand am Sonntag, den 25 September im Radialsystem V
statt.
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Die
Projektgruppe besteht aus Stefan Krüskemper,
María Linares und Kerstin Polzin.
Der öffentliche Raum ist der "Ort" des
Miteinander-Seins, an dem soziale Kommunikation und
Demokratie stattfinden. Durch vielfältige Entwicklungen
sind die soziale Kommunikation und die demokratischen
Prozesse behindert, gestört oder zumindest in
Gefahr, gestört zu werden. Die Beispiele sind
zahlreich: Abschottung von Milieus in Zusammenhang
mit sozialräumlicher Abtrennung, Privatisierung
von Räumen, Auseinandertriften der Milieus und
Lebenswelten, unzureichende Möglichkeiten der
Integration von MigrantInnen, wenig Einfluss der BürgerInnen
auf sozialräumliche Verhältnisse usw. Die
Entwicklung paralleler Welten findet im Keim dieser
Probleme statt.
Wir entwickeln Projektformate
unter Einbeziehung von externen Projektpartnern wie
Personen, Institutionen, Einrichtungen aus Bereichen
der Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtplanung, städtische
Akteure, Kultur, soziale Projekte, Ökologie
usw. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung und partizipative
Ausformung eines ideellen (Kunst-)Systems aus Öffnungen,
Durchgängen,
Schutzbereichen, dass die parallelen Welten der Menschen
vor Ort gestaltbar werden lässt.
www.ParalleleWelten.info
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Gütesiegel Ideelle
Räume
Experimentcity
camp, 24. – 25. September 2011, im Rahmen
der Experimentdays 11,
Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243
Berlin
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Unter
die künstlerische Lupe genommen werden die Projekte
der EXPERIMENTDAYS 11. Stefan Krüskemper, Maria Linares
und Kerstin Polzin evaluieren mit Besuchern
und eingeladenen Spezialisten und Betroffenen die Kriterien
für ein gelungenes Projekt, Karten und Markierungs-Symbole
stehen zur Verfügung, um Projektbewertungen und Kriterienvorschläge
abzugeben. Am Sonntag wird das Gütesiegel »Ideelle
Räume« vergeben.
Samstag 24.9.
12:00-20:00 Uhr
Gütesiegel Ideelle Räume I: EXPERIMENTDAYS-Projekte Meinungs-Mapping
18:00 – 20:00
Uhr - Gütesiegel Ideelle Räume II
Öffentliche Diskussion und Auswertung mit Parallele Welten.
Zur Diskussion eingeladen sind: Michael
LaFond, Robin Mehra, Herwig Nachtschatt, Christiane ten Hoevel und Juliane
Wedell.
Sonntag 25.9.
12:00 – 12:30 Uhr - Gütesiegel Ideelle Räume
III
Vergabe eines Nachhaltigkeit-Gütesiegels |
Ein
künstlerischer Beitrag von: Projektgruppe
Parallele Welten - Stefan Krüskemper,
María Linares, Kerstin Polzin. Mehr Informationen
unter: www.ParalleleWelten.info
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Leben
forschen. Ästhetische Annäherungen
Eröffnungsrede,
12. August 2011, 19.00 Uhr,
Galerie im Körnerpark, Schierker Straße
8, 12051 Berlin-Neukölln
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Es spricht Stefan
Krüskemper zur Eröffnung der Ausstellung von
Helga Franz über das Verhältnis von Kunst und
Wissenschaft. |
ARBEIT - Zwang, Bedürfnis,
Lebenskunst
Workshop,
Sonntag, 19. Juni 2011, 15.00 – 18.00
Uhr, im Rahmen von »Eine Art
Aufruhr: Aktuelle Kunst in Position
zu Politik«, Galerie Haus am
Lützowplatz, Lützowplatz
9, D-10785 Berlin
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Eines
der wichtigen Dinge die den Menschen prägen ist
seine Arbeit. Sie formt unser Leben und gibt ihm Bedeutung.
Heute entstehen durch die Erosion »geregelter« Arbeit
oft unfreiwillig Freiräume, die im Positiven zu
neuen Möglichkeiten autonomen Tätigseins
führen können. Um dieses Potential ausschöpfen
zu können ist eine Existenzsicherung, wie sie
von vielen als bedingungsloses Grundeinkommen gefordert
wird, drängend.
Joseph Beuys formulierte mit
dem erweiterten Kunstbegriff und der Vorstellung,
dass jeder Mensch ein Künstler sein kann, die
konkrete Utopie einer Gesellschaft als Kunstform.
Mit einer performativen Aufstellung möchten
wir das Grundeinkommen als einen möglichen Schlüssel
zu dieser Vision untersuchen.. Zur Teilnahme sind
alle Interessierten eingeladen. Die Veranstaltung
wird aufgezeichnet. Es entstehen keine Kosten
Wir bitten um verbindliche Anmeldung
unter mail@superconstellation.info
Der Workshop findet mit Mitteln
und in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
statt und ist Teil der Projektreihe ».. und wie
war dein Tag?« von Stefan Krüskemper & Kerstin
Polzin in der heutige Arbeitsbedingungen und Wirklichkeitsbelange
künstlerischer Praxis im gesellschaftlichen Kontext
untersucht werden. Die Projektreihe wird von der Karin-Abt-Straubinger-Stiftung
gefördert.
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Die
Berliner Forschungsgruppe von Stefan Krüskemper & Kerstin
Polzin untersucht performativ Fragestellungen zu Kunst
und öffentlichem Raum. Praktischer Ansatz ihrer
Intervention ist eine gleichermaßen performative
wie diskursive Untersuchungsmethode, die abstrakte
Fragestellungen anhand von Raumpositionen und Körperwahrnehmungen
erlebbar und gestaltbar macht.
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