Zwölf
Glasscheiben sind über
der Galerie der Eingangshalle mit Stahlseilen rahmenlos abgehängt
und mit einem weissen Siebdruckraster bedruckt. Position und
Reihung der Scheiben entwickeln sich aus den Raumbezügen,
den Bewegungsrichtungen sowie der tragenden Struktur der
Halle.
Am Tage kinetisch (durch das
Moire des Punkterasters) und technisch kühl (der Arbeitsatmosphäre des Messebetriebs angemessen),
verwandeln sich
die Gläser zum Ende des Tages - bei Konzerten und Abendveranstaltungen
- durch vier gegenläufige Beamer-Projektionen in Lichtobjekte
mit festlicher Aussenwirkung.
In der Gläsersequenz werden die in abstrakte
Strukturen aufgelösten Bewegungen der Besucher abgebildet.
Raumstrukturen und Bewegungsmuster verschmelzen so zu einer neuen
Architektur.
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Kontext
1997 Eingeladener Wettbewerb für Kunst
am Bau, einstufig, ausgelobt von der Nürnberger
Messe GmbH (1. Preis)
1998
Realisierung der Kunst am Bau im Foyer der Frankenhalle
im Messezentrum Nürnberg. Die Medieninstallation ist
dauerhaft installiert und während der Öffnungszeiten
frei zugänglich.
Autor
Stefan Krüskemper
Bestandteile
Rahmenlose Gläser mit weissem Siebdruckraster, Schienen mit
Edelstahlabhängungen, Medientechnik
Publikation
Kunst und öffentlicher Raum, Heft 8, Hrsg. Prof. J.
P. Hölzinger, Schriftenreihe der Akademie der Bildenden
Künste,
1997.
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