In der Einkaufsmall
wird aus kommerziellen Erwägungen heraus Stadt inszeniert.
Wir fragen nach dem dort Verdrängten, nach dem,
was verschwundenen ist, was ehemals die »Straße
zu einer Angelegenheit des Alltags« (A.
Feldtkeller) gemacht hat.
Für das Duisburger »CityPalais« wird eine zweigeteilte
künstlerische Arbeit vorgeschlagen.
In der gesamten Shopping-Mall werden
an ausgewählten Stellen ovale einfarbige Texttafeln angebracht,
die gut lesbar Situationen und Atmosphären des städtischen
Alltags skizzieren, wie sie jeder kennt und erinnert. Der performative
Teil des Projektes beinhaltet kurze, täglich stattfindende
Spielszenen eben jenes Alltags der Strasse. Die Akteure sollen
Schauspielschüler,
Laiendarsteller und interessierte Menschen sein, die gezielt
für eine Szene gewonnen wurden.
|
Kontext
2007 »Paradoxien des Öffentlichen«, offener Wettbewerb
für
temporäre Interventionen, ausgelobt
von der Stadt Duisburg und der Duisburg Marketing GmbH
Der
Entwurf wurde nicht realisiert.
Autoren
buero für integrative kunst - Jörg Amonat, Stefan Krüskemper
Bestandteile
Texttafeln und Aktionen

|